Inbound Marketing einfach erklärt und warum du es nutzen solltest

In diesem Blogbeitrag heute werde ich dir den Begriff Inbound Marketing näherbringen.

Eines vorab: Es ist ein unglaublich spannendes Thema.

Lass mich dir daher noch einen kurzen Überblick geben, bevor wir ins Geschehen starten können.

Heute erwartet dich:

  • Was überhaupt ist Inbound Marketing
  • Was sind die Vorteile davon
  • Inbound & Outbound, der feine Unterschied
  • Die einzelnen Bestandteile davon
  • Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis

…wie du siehst kannst du dich heute wieder einmal auf super hilfreichen Content & coole Insides freuen.

Dann lass uns keine Zeit verlieren – Legen wir direkt los:

Was ist Inbound Marketing?

Bevor ich dir von den Strategien und Bestandteilen erzähle, solltest du vielleicht erstmal den Begriff „Inbound“ verstehen.

Inbound (zu deutsch „ankommend“) bedeutet nichts Anderes als, dass der Kunde zu dir kommt und nicht umgekehrt.

Wie du weißt, geht meistens das Unternehmen mit ihren Produkten auf ihre Kunden zu.

Beim Inbound Marketing ist das Ganze umgekehrt. Unternehmen hetzten keinen Kunden hinterher.

Kunden kommen von ganz alleine auf dich zu.

…eine Herde Kunden, die dir und deinen Produkten hinterherrennen – Tolle Vorstellung, oder? 😀

Das Ganze schaffst du aber ausschließlich mit relevanten & hilfreichen Inhalten.

Diese müssen deinen Kunden einen enormen Mehrwert bieten.

Das Ganze wirkt dann fast schon wie ein „Kundenmagnet“ für dein Business!

Aber das ist nur einer der Gründe, warum du es nutzen solltest.

Lass mich dir erzählen, warum du außerdem noch auf diese Marketing Strategie setzen solltest:

Warum Inbound Marketing?

Du musst verstehen, dass sich über die letzten Jahre viel verändert hat.

Damit meine ich nicht nur das Marketing, sondern auch das Käuferverhalten.

Wo Unternehmen damals ihre Kunden leicht erreichen konnten, bekommen sie heute nur noch ein müdes Gähnen.

Was ich damit meine? Lass mich dir 2 Beispiele geben:

Damals saßen wir alle vor unseren Fernsehern und waren an die vorgegebenen Programme gebunden.

Für Unternehmen war es besonders leicht ihre Kunden über Fernsehwerbung zu erreichen.

Die Aufmerksamkeit der Zuschauer war sehr groß, da wir der Werbung direkt ausgesetzt waren.

→  Heutzutage schauen wir kein Fernsehen mehr, sondern Netflix oder Youtube.

Wir schenken dem Fernseher kaum noch Aufmerksamkeit.

Der Kunde hat somit viel mehr „Ausweichmöglichkeiten“ der Werbung zu entkommen und sein Programm selbst zu bestimmen.

Das Gleiche gilt für das Radio.

Damals konnte man seine Kunden noch gut über die Radiowerbung erreichen.

→  Heute möchten wir mit Spotify unser Musikprogramm selbst bestimmen.

Ich denke mal du verstehst, was ich dir hiermit sagen will.

Wir müssen dort aktiv werden, wo die Aufmerksamkeit unserer Kunden steckt.

Das Problem:

Kunden reagieren immer allergischer auf penetrante Werbung.

Sie versuchen direkt auszuweichen und schenken uns keinerlei Aufmerksamkeit.

Die Lösung:

Inbound Marketing! à Sobald dein Kunde etwas sucht, stößt er auf deine genialen Inhalte und geht freiwillig auf dich zu.

→  Genau das zeichnet gutes Inbound Marketing aus.

Das traditionelle Marketing wie wir es kannten, nennt sich „outbound“ Marketing.

…lass mich dir kurz ein paar Beispiele geben zum besseren Verständnis:

Outbound Inbound – Der feine Unterschied

Outbound Marketing ist das Marketing, mit dem wir aufgewachsen sind:

– Werbung über Fernseher, Zeitung, Post, Telefonanruf, Plakate und Radio.

-Online ist es die Werbung über Emails, Werbeanzeigen, Bannerwerbung usw.

→  Outbound ist bekannt unter dem Begriff „Push Marketing“.

Es unterbricht und stört den Zuschauer.

…natürlich funktioniert es nach wie vor, aber eben nicht mehr so gut wie vor Jahren!

Inbound Marketing ist daher das „Neue“ Marketing:

-Der Kunde stößt bei seiner Suche über Google oder Social Media auf deine hilfreichen Inhalte.

-Dadurch lieferst du genau dann Infos, wenn der Kunde danach sucht!

Inbound ist bekannt unter dem Begriff „Pull Marketing“.

Du „ziehst“ den Kunden mit deinen Inhalten an, sodass er auf deiner Webseite landet.

→  Statt unseren Kunden mit Werbung zu befeuern, lassen wir ihn von selbst auf uns aufmerksam werden.

…ziemlich genial oder? Es kommt noch besser:

5 Knallharte Vorteile von Inbound Marketing

Lass mich dir noch weitere geniale Vorteile dieser Marketing Strategie auflisten:

  1. Imagegewinn & Vertrauen durch hilfreiche Inhalte

Nehmen wir einfach mal an du möchtest dich über das Thema „Blog erstellen“ informieren.

Was machst du als erstes?

Wahrscheinlich gehst du auf Google und suchst danach.

Nun landest du auf einem super hilfreichen Blogbeitrag, welcher dir alles genauestens erklärt.

Was passiert dadurch?

→  Der Ersteller des Blogs gewinnt dein Vertrauen und verbessert sein Image.

Es könnte passieren, dass du dich dankbar im Email-Newsletter anmeldest oder sogar sein Produkt kaufst.

…und das Ganze passiert ohne nervige Werbung oder Unterbrechungen.

  1. Holt Interessenten bei seinen Problemen ab

Das geniale dabei ist, dass deine Inhalte genau auf die Probleme deines Kunden zugeschnitten sein können.

Du weißt genau, über welche Suchanfragen dein Kunde auf deinen Blog gelangt und was seine Erwartungen sind.

→  Du kennst seine Probleme und kannst dich darauf optimal einstellen!

  1. Es ist günstiger

Du brauchst dafür kein großes Budget und kannst auf teure & penetrante Werbeanzeigen verzichten.

Über Suchmaschinen wie Google oder Social Media können deine Inhalte aufgefunden werden.

→  Das Beste daran ist, dass deine Inhalte über Social Media von anderen Usern weiterverbreitet werden können!

Siehe viraler Effekt.

  1. Messbarkeit

„Nur was man messen kann, kann man auch steuern.“

Beim dieser Marketing Methode behältst du die volle Kontrolle, da du alles messen kannst.

Du kannst beispielweise durch Tools wie Google Analytics ganz genau messen, wie viele Besucher deine Webseite hat.

Im Verhältnis dazu kannst du nun sehen, wie viele davon zu Leads (Kontaktdaten von Interessenten) oder Kunden geworden sind.

  1. Neukunden & Kundenbindung

Durch diese Marketing Methode verstärkst du außerdem noch deine Neukunden Gewinnung.

Täglich stoßen neue Personen auf deine Inhalte und werden zu Leads oder Kunden.

→  Durch die spezielle Strategie beim Inbound Marketing, wird auch die Kundenbindung gestärkt.

Dazu erzähle ich dir gleich im nächsten Absatz mehr, wo wir uns die einzelnen Bestandteile mal genauer ansehen.

Inbound Marketing – Bestandteile

 

Die Bestandteile bei dieser Marketing Strategie unterteilen sich in „Besucher, Lead, Kunde & Fan“.

…keine Sorge, ich werde dir jeden Schritt einzeln anhand von Beispielen erklären. 😉

Im Grunde genommen ist das dein Sales Funnel (Verkaufstrichter) und das sind die 4 Etappen, die durchlaufen werden.

Beginnen wir doch einfach mal beim ersten Schritt – Dem Besucher.

Bestandteil 1 – Der Besucher

Als Internetunternehmer möchtest du natürlich Umsatz erzielen.

Damit das überhaupt möglich ist, brauchst du zu erst einmal Besucher (Traffic).

Diese Besucher sollen auf deiner Webseite landen und von hieraus dann zu Leads oder Kunden weiterverarbeitet werden.

→  Besucher bekommst du durch deine hilfreichen Inhalte, nachdem deine potentiellen Kunden suchen!

…jetzt denkst du dir vielleicht „Schön und gut, aber wie verbreite ich diese Inhalte?“

Zu erst einmal: Dein Inhalt kann so ziemlich alles sein.

Von einem Bild, über eine Infografik bis hin zu einem Video.

Die Verbreitungsmöglichkeiten:

– SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Es gibt einige Tricks, wie du mit Hilfe von SEO deine Blogbeiträge auf die ersten Plätze bei Google beförderst.

Auf diese Weise kannst du Tausende von Besuchern kostenlos generieren.

Das zu erklären würde jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen, daher werde ich dir hierfür einen extra Blogbeitrag verfassen.

– Social Media

Soziale Netzwerke sind der Ort, an denen wir die meiste Zeit verbringen.

Es ist auch der perfekte Platz für deine Inhalte!

Auch hier erreichst du Tausende Menschen kostenlos.

Außerdem können deine Inhalte geteilt werden.

– Influencer

Influencer werden auch sehr gerne zur Verbreitung von Inhalten genutzt.

Sind Influencer einflussreiche Personen mit einer großen Reichweite.

Mit ein wenig Kleingeld, kann man sich hier einen „Werbeplatz“ kaufen.

Daraufhin wird der Influencer deinen Inhalt mit seinem Netzwerk teilen und du darfst dich über massig Besucher freuen.

Bestandteil 2 – Leads

Denk immer daran: das Internet ist schnelllebig und Besucher sind schneller weg, als du gucken kannst.

Genau aus diesem Grund, musst du sie schnellstmöglich zu Leads umwandeln (Ihre Kontaktdaten bekommen).

Durch die Kontaktdaten kannst du deine Leads immer wieder kontaktieren und verlierst sie nicht.

Besonders beliebt hierfür ist die Email Adresse des Interessenten.

Um diese zu bekommen, musst du ihm natürlich etwas Wertvolles im Gegenzug anbieten.

Du könntest ihm beispielsweise ein wertvolles E-Book für seine Email Adresse anbieten.

Das Ganze nennt man dann „Lead Magnet“ und es sollte immer ein bestimmtes Problem deines Interessenten lösen!

Bestandteil 3 – Der Kunde

Klasse! Du hast deinen Besucher bereits zum Lead gemacht, jetzt muss er nur noch bei dir kaufen. 😉

Um das zu schaffen, solltest du ihm weiterhin hilfreiche Inhalte per Email senden.

Dadurch stärkst du sein Vertrauen und eure Beziehung.

Erst dann solltest du ihm ein Angebot zu deinen Produkten zukommen lassen.

Bestandteil 4 – Der Fan

Natürlich hörst du nicht einfach nach dem ersten Kauf deines Kunden auf.

Du hältst den Kontakt mit ihm und schickst ihm weiterhin wertvolle Inhalte & Angebote.

Dafür solltest du regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen und eine automatisierte Email Kampagne aufsetzen.

Dadurch erhältst du die Kundenbeziehung aufrecht!

Das ist enorm wichtig, denn nicht jeder kauft deine Produkte sofort.

Manche kaufen eben erst nach der 5. oder 6. Email von dir.

Auch bestehende Kunden hören nicht einfach auf deine Produkte zu kaufen, sie kaufen immer wieder bei dir!

Du solltest deinen Kunden immer weitere Angebote von dir zur Verfügung stellen.

(Upselling)

→  Kundenbeziehung – Behalte alles im Blick!

– Mache Umfragen, um herauszufinden was deine Kunden möchten und wo ihre Probleme liegen.

– Analysiere alle deine Daten, wie Besucherzahlen, Leads, Kunden, Umsatz usw.

– Beobachte die Entwicklung deiner Marketing Kampagne.

(Monitoring)

Inbound Marketing Strategien – Beispiele

 

→  Dann lass uns doch mal 2 Beispiele aus der Praxis anschauen.

Ich werde es dir am Beispiel von Shopify und sogar einer Arztpraxis zeigen.

Beide dieser Unternehmen setzen sehr erfolgreich auf Inbound Marketing.

Beispiel 1 – Spotify

Spotify ist eine Musikplattform, auf welcher du Millionen von Songs abspielen kannst.

Das Beste daran ist, dass man seinen eigenen Musikgeschmack zusammenstellen kann.

…damit bietet Spotify einen ziemlich coolen Mehrwert.

Aber wie stoßen potentielle Kunden auf Spotify?

Es könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen:

Du hast gerade Lust auf Musik und gibst einfach mal auf Google „Musik hören“ ein.

Natürlich erscheint Spotify ganz oben.

Du landest als Besucher auf der Webseite und denkst dir „Oh cool, kostenlos Millionen von Songs hören“ und lädst dir Spotify herunter.

(Damit bist du vom Besucher zum Lead geworden).

Jetzt hörst du schon eine Zeit lang Spotify und bist echt zufrieden.

(Spotify bietet dir also einen hilfreichen Service)

Was dich nervt ist aber die Werbung, die nach den Songs abgespielt wird.

Nun bietet dir Spotify ihren ersten kostenpflichtigen Service -> Schließ ein Abo ab und höre werbefrei Musik.

Du schlägst zu und wirst damit zum Kunden.

Wir fassen zusammen:

– Spotify war über Google leicht auffindbar, als du danach gesucht hast

– Spotify bietet dir dauerhaft einen hilfreichen Service

– Durch dein Abo wird dir werbefreie Musik geboten & Spotify gewinnt dich als Kunden

…und wenn du dir denkst, dass Inbound Marketing nur bei Online Geschäften funktioniert, dann schauen wir uns doch mal das nächste Beispiel an. 😉

Beispiel 2 – Zahnarzt Praxis

Spätestens bei diesem Beispiel wirst du merken, dass diese Marketing Strategien auch für lokale Unternehmen bestens funktionieren!

„Mann Family Dental“ ist eine ganz normale Zahnarzt Praxis.

Damals hatten sie noch auf Outbound Marketing gesetzt -> Zeitungen, Bannerwerbung etc.

Die Erfolge mit dieser Strategie waren jedoch eher ernüchternd.

Später hatten sie sich dann überlegt es mit Inbound Marketing zu versuchen.

Also begonnen sie regelmäßig neue Blogartikel zu schreiben und SEO zu betreiben.

Das Ergebnis nach 12 Monaten:

-knapp 270% mehr Besucher

-10x mehr Leads

– 50% mehr Pateinten

…also, wenn das nicht eindeutig ist!

→  Du siehst also, diese Strategien funktionieren wunderbar für alle Arten von Unternehmen!

Inbound Marketing – Nachteile

Sicherlich denkst du dir „das hört sich ja alles klasse an, aber wo ist der Haken?“.

Naja einen wirklichen Haken gibt es nicht, jedoch ein paar Hürden.

Sei dir daher bewusst:

– Die Erstellung von hilfreichen Inhalten kann sehr aufwendig sein

– Keine Garantie dafür, dass andere User deine Inhalte auf Social Media teilen

– Gute Platzierungen auf Google können einige Zeit in Anspruch nehmen

Schlusswort

…jetzt nähern wir uns auch schon dem Ende dieses spannenden Themas.

→  Ich denke, dass dir klargeworden ist, wie genial eigentlich diese Marketing Strategie ist:

– Der Kunde kommt zu dir und nicht umgekehrt

– Holt den Kunden bei seinen Problemen ab (Kundenverständnis)

– Effektiver und weniger störend als klassisches Outbound Marketing

-Fördert Image & Vertrauensaufbau

– Auf Neukundengewinnung & Kundenbeziehung ausgerichtet

…wow wenn das nicht alles für diese grandiose Marketing Strategie spricht. 😉

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Blogbeitrag wieder einmal helfen und du konntest einiges für dein Business mitnehmen.

Wenn es dir gefallen hat, dann würde ich mich riesig darüber freuen, wenn du den Beitrag mit deinen Freunden teilen könntest.

Damit gibst du ihnen auf alle Fälle einen wertvollen Inhalt mit an die Hand. 🙂

 

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